Schuljahr 2016/2017

      Sprechstunden
Förderstufe 1 Klasse 1 Herr Bokr Donnerstags, 2. Stunde
  Klasse 1A Frau Fischer Dienstags, 3. Stunde
  Klasse 2 Frau Häußler Freitags, 3. Stunde
Förderstufe 2 Klasse 3 Frau Sommer Mittwochs, 5. Stunde
  Klasse 3/4 Frau Werner Donnerstags, 4. Stunde
  Klasse 4 Frau Reinke Donnerstags, 4. Stunde
  Klasse 5 Frau Gold Montags 3. Stunde
  Klasse 6a Frau Theisen Montags, 5. Stunde
  Klasse 6b Frau Grimm Dienstags 4. Stunde
Förderstufe 3 Klasse 7a Frau Kolf Montags, 5. Stunde
  Klasse 7b Frau Seibert Donnerstags, 4. Stunde
  Klasse 8 Herr Fritsch Dienstags, 7. Stunde
  Klasse 9a Herr Lemke Dienstags, 5. Stunde
  Klasse 9b Frau Lemp Freitags, 5. Stunde

 

Was ist der Mobile Sonderpädagogische Dienst (MSD)?

Der MSD unterstützt Kinder, die besonderer Hilfe oder sonderpädagogischer Förderung bedürfen mit dem Ziel, durch diagnosegeleitete Förderung Schulversagen zu vermeiden und den Verbleib in der Regelschule zu ermöglichen (Prävention und Integration). Im MSD arbeiten ausgebildete Förderschullehrerinnen und Förderschullehrer.

Aufgaben und Arbeitsweisen des Mobilen Sonderpädagogischen Dienstes

Diagnostik: Wir ermitteln den individuellen oder sonderpädagogischen Förderbedarf und erstellen in Zusammenarbeit mit den Lehrkräften einen Förderplan.

Beratung: Wir beraten Schüler und Eltern und erarbeiten mit den Kollegen der Grund- und Mittelschulen Möglichkeiten der individuellen Förderung. Wir arbeiten mit Beratungs- und Fachdiensten zusammen und vermitteln Kontakte zu Fachärzten.

Förderung: Wir fördern Kinder durch individuelle und unterrichtsbegleitende Hilfen in Einzel- oder Gruppenbetreuung. Wir betreuen bei Bedarf Rückführer aus dem Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Lernen in die Regelschule und Berufsanfänger nach der Entlassung aus der Hahnenkamm-Schule.

Organisation des Mobilen sonderpädagogischen Dienstes im Schulsprengel der Hahnenkamm-Schule

Der MSD der Hahnenkamm-Schule kann den Schulen des Schulsprengels im laufenden Schuljahr insgesamt 55 Lehrerwochenstunden zur Verfügung stellen. Er arbeitet mit festen Präsenzzeiten an folgenden Schwerpunktschulen:

  • Grundschule Alzenau
  • Grundschule Kahl
  • Grundschule Karlstein
  • Grundschule Krombach-Geiselbach
  • Grundschule Michelbach
  • Grundschule Schöllkrippen
  • Grundschule Sommerkahl
  • Grundschule Stockstadt
  • Mittelschule Alzenau
  • Mittelschule Mainaschaff
  • Mittelschule Schöllkrippen

Die Auswahl der Schulen erfolgt nach der Auswertung der Meldungen in Absprache mit dem Schulamt. Alle anderen Schulen im Schulsprengel der Hahnenkamm-Schule können den MSD bei Bedarf über die Schulleitung anfordern.

"Der Weg, auf dem die Schwachen sich stärken ist der gleiche wie der, auf dem die Starken sich vervollkommnen." (Maria Montessori)

Was ist eine sonderpädagogische Diagnose- und Förderklasse (DFK)?

Die DFK stellen die Nahtstelle zwischen Grund- und Förderschule dar. Sie sind ein Angebot für Kinder mit besonderem Förderbedarf im Anfangsunterricht. Vom Klassenlehrer und stundenweise von einem Zweitlehrer werden die Kinder nach dem Lehrplan der Grundschule unterrichtet. Unter Berücksichtigung der individuellen Lernvoraussetzungen sollen die Lerninhalte der ersten beiden Grundschuljahre innerhalb von drei Jahren vermittelt werden. Angepasstes Lerntempo, diagnosegeleitete Fördermaßnahmen, kleine Klassen (Schülerhöchstzahl 14) und Kleingruppenförderung durch eine heilpädagogische Unterrichtskraft ermöglichen eine gezielte Förderung der Kinder, so dass die Schüler bei sehr guten Lernfortschritten in die Grundschule übertreten können.

Für welche Kinder ist eine sonderpädagogische Diagnose- und Förderklasse geeignet?

Die DFK ist konzipiert für Schülerinnen und Schüler, die sich in den ersten Lebensjahren aus verschiedenen Gründen langsamer entwickelt haben, die besonderen Förderbedarf in einzelnen Wahrnehmungsleistungen haben, die noch nicht schulreif sind und deswegen nicht mit Erfolg am Unterricht der Grundschule teilnehmen können.

Folgende Entwicklungsbereiche können betroffen sein:

  • Motorik
  • Wahrnehmung
  • kognitive Verarbeitung
  • Sprache 
  • Arbeitsverhalten
  • Emotionalität
  • Sozialverhalten

Wie sieht die Unterrichtsarbeit in einer sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklasse aus?

Wir erfassen kontinuierlich den Entwicklungs- und Lernstand jedes Kindes und passen die Lernangebote dem individuellen Bedarf an. Grundprinzipien sind kleinschrittiges Vorgehen beim Lernen, der Einsatz von individuellen Lernhilfen, Lernen mit allen Sinnen und vielfältiges Üben und Wiederholen. Wir legen Wert auf einen strukturierten und ritualisierten Tagesablauf und bieten regelmäßig Bewegungspausen für die Kinder an.

Mit Hilfe des Konzepts "Sozialzielekatalog" arbeiten wir gezielt an der Förderung des Sozialverhaltens. Gemeinschafltiches Verhalten wird durch regelmäßige gemeinsame Aktivitäten der DFK eingeübt und gefördert.

Ziele der sonderpädagogischen Diagnose- und Förderklassen

In der Grundschule erleben Kinder mit besonderem Förderbedarf häufig Überforderungen und Misserfolge, die sich seelisch und körperlich sehr negativ auswirken können. Bei Kindern, welche von Anfang an die DFK besuchen, kann dies vermieden werden. Ihnen wird ein positiver Start in die Schule ermöglicht. Sie erfahren eigenes Können und erleben Fortschritte. Dabei werden Selbstvertrauen und Lernfreude gestärkt. 

Die Kinder, welche erst später in die DFK kommen, erhalten hier die Chance, zur Ruhe zu kommen, Wertschätzung und Erfolg zu erfahren, so dass sie einen neue Lern- und Leistungsmotivation aufbauen können.

Vorbereitung auf das Berufsleben in den 7./8./9. Klassen

Die Lerninhalte werden in einem handlungsorientierten Unterricht vermittelt. Unterrichtsprojekte stehen im Vordergrund. Die praktischen Inhalte des BLO orientieren sich an den Berufsfeldern, in denen später eine Ausbildung für unsere Schülerinnen und Schüler möglich sein könnte.

  • Bautechnik
  • Ernährung und Hauswirtschaft
  • Farbtechnik und Raumgestaltung
  • Gartenbau
  • Holztechnik
  • Körperpflege
  • Metalltechnik
  • Pflegedienste
  • Service und Gastgewerbe
  • Textilpflege und Bekleidung
  • Verkauf

In der 7. Jahrgangsstufe (Vorbereitungsphase) gewinnen die Schüler erste Einblicke in verschiedene Berufe und deren Anforderungen. Betriebserkundungen werden durchgeführt.

In der 8. Jahrgangsstufe (Orientierungsphase) lernen die Schüler im handlungsorientierten Unterricht und in Projekten die einzelnen Berufsfelder kennen. Berufsorientierungstage (Praxistage an der Johannes-de-la-Salle-Berufsschule), Tagespraktika und ein dreiwöchiges Betriebspraktikum vertiefen diese Einblicke.

In der 9. Jahrgangsstufe (Individualisierungsphase) stehen handlungsorientierter Unterricht und Projektarbeit weiterhin im Vordergrund. Am Berufspraktikumstag (einmal wöchentlich über ein halbes Schuljahr) und in einem dreiwöchigen Betriebspraktikum spezialisieren sich die Schülerinnen und Schüler in einem Berufsfeld.

Berufsberatung

Der Berufsberater der Arbeitsagentur Aschaffenburg kommt zu uns in die Schule. Er nimmt sich Zeit und berät einzeln. Selbstverständlich sind die Eltern dazu eingeladen. Er macht ganz konkrete Vorschläge, wie es nach der Schule weitergehen kann.

Unterrichtsbeginn für alle Klassen: Montag bis Freitag 8:10 Uhr

Unterrichtsende: 13:15 Uhr mit folgenden Ausnahmen:

Nachmittagsunterricht für die Klassen 7 bis 9: Donnerstag 13:50 Uhr bis 15:15 Uhr

Montag, Dienstag und Freitag endet der Unterricht für einige Klassen der Förderstufe 1 und 2 bereits um 11:30 Uhr.

 

  Klassen 1-6 Klassen 7-9
Unterrichtsbeginn 8:10 Uhr 

8:10 Uhr

Unterrichtsende

11:30 Uhr oder 13:15 Uhr

13:15 Uhr
Nachmittagsunterricht  

13:50 Uhr bis 15:20 Uhr 

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